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	<title>mels blog &#187; Jessica Landström</title>
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	<description>entertainment &#38; more</description>
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		<title>Uschi liebt Carina &#8211; und das ist auch gut so</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 15:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Landström]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula Holl]]></category>

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		<description><![CDATA[Offen zu seiner Homosexualität zu stehen, galt bisher im deutschen Fußball als Tabu, und zwar nicht nur bei den Männern. Torfrau Ursula Holl hat sich jetzt getraut - und das gleich im doppelten Sinne.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tabubruch im deutschen Fußball geschah ganz unauffällig und fast  ohne Schlagzeilen, was insbesondere am Zeitpunkt gelegen haben dürfte.  Denn als sich Welt- und Europameisterin <a href="http://www.ursula-holl.de/" target="_blank">Ursula  Holl</a>, derzeit die Nr. 2 im deutschen Tor hinter Nadine Angerer, und  ihre Lebensgefährtin Carina am 18. Juni in einem Kölner Standesamt  &#8220;verpartnerten&#8221;, vergeigte die Männermannschaft gerade ihre zweites  WM-Vorrundenspiel gegen Serbien und lieferte damit den Medien und  insbesondere der Boulevardpresse ausreichend Schlagzeilen für die  nächste Ausgabe.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4156" title="Ursula Holl" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/07/Ursula_Holl_1a.jpg" alt="Ursula_Holl_1a" width="299" height="448" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Nationaltorhüterin Ursula Holl</em></p>
<p>Dabei lag der Tabubruch weniger darin, dass sich Ursula Holl überhaupt &#8220;getraut&#8221; hatte, sondern dass sie darüber gesprochen hat, und zwar mit der <a href="http://www.express.de/sport/fussball/uschis-glueck-heisst-carina/-/3186/4145856/-/index.html" target="_blank">Presse</a>. Denn dass es im Frauenfußball viele Frauen gibt, die (auch) Frauen lieben, ist zwar ein <a href="http://www.melsblog.de/2009/06/warten-auf-das-coming-out-homosexualitat-im-frauenfusball/" target="_blank">offenes Geheimnis</a>, darüber reden mochte bisher allerdings keine &#8211; und dass, obwohl die Zeiten, in der für soviel Offenheit mit Repressionen seitens des DFB zu rechnen war, zum Glück vorbei sind.</p>
<p>Wieviel die Bekenntnisse des DFB, allen voran seines Präsidenten Theo Zwanziger, zu Offenheit und Toleranz im Fußball tatsächlich wert sind, wird sich zwar wahrscheinlich erst zeigen, wenn ein Outing mal mehr Schlagzeilen macht oder eine geoutete Spielerin von Zuschauern oder der gegnerischen Mannschaft angefeindet werden sollte. Was den Bundesliga-Betrieb angeht, ist das zum Glück allerdings nicht zu erwarten &#8211; zumal Ursula Holl, die zur Zeit für den FCR 2001 Duisburg spielt, in der nächsten Saison nicht die einzige geoutete Spielerin sein wird: Der 1. FFC Frankfurt hat für zwei Jahre die schwedische Nationalspielerin Jessica Landström verpflichtet, die schon 2008 in einem <a href="http://www.qx.se/sport/8568/jessica-landstrom-arets-nykomling" target="_self">Interview mit einer schwedischen Zeitschrift</a> über ihre Beziehung mit ihrer Lebensgefährtin gesprochen hatte.</p>
<p>Ob sich auch andere Spielerinnen oder vielleicht sogar Spieler an der Offenheit von Ursula Holl oder auch Jessica Landström ein Beispiel nehmen, bleibt abzuwarten. Schön wär&#8217;s ja &#8211; und wie man sieht muss es auch gar nicht wehtun.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Deutsche Fußballfrauen: EM-Auftakt nach Maß</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 20:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Inka Grings]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Landström]]></category>
		<category><![CDATA[Linda Bresonik]]></category>
		<category><![CDATA[Victoria Svensson]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutschen Frauen haben ihr EM-Auftaktspiel gegen Norwegen mit 4:0 gewonnen. Das Toreschießen sollten sie trotzdem noch einmal üben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Sonntag läuft in Finnland die Frauenfußball-Europameisterschaft. Die Titelverteidigerinnen aus Deutschland bestritten am Montag ihr erstes Gruppenspiel und besiegten die als Mitfavoritinnen gehandelten Norwegerinnen deutlich mit 4:0.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1734" title="20090824_torjubel_1a" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/08/20090824_torjubel_1a.jpg" alt="20090824_torjubel_1a" width="450" height="254" /><em></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Birgit Prinz und Anja Mittag bejubeln mit Fatmire Bajramaj deren Treffer zum 2:0</em></p>
<p>Dabei ließen sich die deutschen Damen jedoch reichlich Zeit mit dem Toreschießen und strapazierten stattdessen die Nerven von Bundestrainerin Silvia Neid, indem sie bereits in der ersten Phase des Spiels riesige Torchancen vergaben. So ließ sich Bundesliga-Torjägerin Inka Grings von der norwegischen Torfrau Ingrid Hjelmseth den Ball quasi von den Füßen angeln, und auch Garefrekes, Prinz und Behringer schafften es nicht, das Runde im Eckigen zu platzieren. Erst in der 33. Minute erlöste Linda Bresonik die deutsche Bank mit einem Elfmeter-Treffer, und selbst an dem hatte die norwegische Keeperin noch die Fingerspitzen dran.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1373" title="20090824_grings_2" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/08/20090824_grings_2.jpg" alt="20090824_grings_2" width="450" height="252" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Grings scheitert an Hjelmseth<br />
</em></p>
<p style="text-align: left;">Überhaupt konnten sich die Norwegerinnen bei Ingrid Hjelmseth dafür bedanken, dass die Deutschen das Spiel nicht schon früher für sich entschieden, denn auch in der zweiten Halbzeit vereitelte die überragende Schlussfrau Chance um Chance der stark aufspielenden deutschen Mannschaft. Und so wurde es kurz vor Schluss sogar noch einmal spannend, als die Norwegerin Cecilie Pedersen frei vor dem deutschen Tor auftauchte. Mit einer Glanzparade rettete jedoch die ansonsten wenig geprüfte deutsche Torfrau Nadine Angerer die Führung, der unmittelbar im Anschluss eingeleitete Konter brachte dann das erlösende 2:0 durch die eingewechselte Fatmire Bajramaj.</p>
<p style="text-align: left;">Danach schien der Knoten geplatzt, denn in der Nachspielzeit fielen zwei weitere Treffer durch die ebenfalls eingewechselte Anja Mittag &#8211; mit freundlicher Unterstützung einer norwegischen Abwehrspielerin &#8211; sowie noch einmal durch Bajramaj.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1374" title="20090824_torjubel_3" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/08/20090824_torjubel_3.jpg" alt="20090824_torjubel_3" width="450" height="254" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Anja Mittag bejubelt ihr Tor gemeinsam mit Kim Kulig</em></p>
<p>Die deutschen Damen unterstrichen mit diesem Auftaktsieg ihre Anwartschaft auf den EM-Titel, der der fünfte in Folge und der siebte insgesamt wäre, während die norwegische Mannschaft, immerhin Endspielgegner der Deutschen bei der EM 2005, enttäuschte. Wie so häufig in den letzten Spielen haperte es jedoch erneut insbesondere an der Chancenauswertung, so dass das Spiel trotz der deutschen Überlegenheit auch ganz anders hätte ausgehen können.</p>
<p>Das Toreschießen können die deutschen Frauen am morgigen Donnerstag wieder üben, dann geht es im zweiten Spiel der Gruppe B gegen Frankreich. Die Französinnen schlugen in ihrem Auftaktspiel Island mit 3:1 und werden ebenfalls als Anwärterinnen auf den Titel gehandelt.</p>
<p>In den weiteren Gruppenspielen besiegte in der Gruppe A Gastgeber Finnland am Sonntag etwas überraschend die Däninnen mit 1:0 und schlug heute im zweiten Gruppenspiel auch die Niederländerinnen mit 2:1. Dänemark wiederum erhielt sich die Titelchancen mit einem 2:1-Sieg gegen die Ukrainerinnen, die sich am Sonntag auch schon den Niederländerinnen mit 0:2 geschlagen geben mussten.</p>
<p>In der Gruppe C unterlagen die Engländerinnen ebenfalls überraschend den Italienerinnen mit 1:2, wohingegen die Schwedinnen erwartungsgemäß über Russland siegten (3:0). Mit von der Partie bei Schweden war unter anderem Victoria Svensson, die erst vor kurzem in Schweden durch ihre Teilnahme am Stockholm Pride für <a href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/umstrittenes-coming-out/" target="_blank">Schlagzeilen</a> gesorgt hat. Neben Mannschaftskollegin<a href="http://eurout.org/node/309" target="_blank"> Jessica Landström</a> ist sie damit eine der wenigen offen lesbischen Spitzenspielerinnen im Frauenfußball.</p>
<p><em>Wer sich bis zum nächsten Spiel der deutschen Frauen die Zeit mit etwas Lektüre vertreiben möchte, dem sei das <a href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~EE23F8637A11146C08B84530C5AF906CE~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">aktuelle Interview</a> Nadine Angerers mit der FAZ empfohlen (&#8220;Ich will raus aus den ganzen Zwängen&#8221;, 26. August 2009).</em></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.melsblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=1371&amp;md5=fa3a7a7eb277a8d8ad07efbba28d9d7f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.melsblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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