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	<title>Enchanting Women &#187; Frauenfußball</title>
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	<description>Bezaubernde Frauen - MeL&#039;s Blog</description>
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		<title>Uschi liebt Carina &#8211; und das ist auch gut so</title>
		<link>http://www.melsblog.de/2010/07/outing-ursula-holl/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 15:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfußball]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Landström]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula Holl]]></category>

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		<description><![CDATA[Offen zu seiner Homosexualität zu stehen, galt bisher im deutschen Fußball als Tabu, und zwar nicht nur bei den Männern. Torfrau Ursula Holl hat sich jetzt getraut - und das gleich im doppelten Sinne.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tabubruch im deutschen Fußball geschah ganz unauffällig und fast  ohne Schlagzeilen, was insbesondere am Zeitpunkt gelegen haben dürfte.  Denn als sich Welt- und Europameisterin <a href="http://www.ursula-holl.de/" target="_blank">Ursula  Holl</a>, derzeit die Nr. 2 im deutschen Tor hinter Nadine Angerer, und  ihre Lebensgefährtin Carina am 18. Juni in einem Kölner Standesamt  &#8220;verpartnerten&#8221;, vergeigte die Männermannschaft gerade ihre zweites  WM-Vorrundenspiel gegen Serbien und lieferte damit den Medien und  insbesondere der Boulevardpresse ausreichend Schlagzeilen für die  nächste Ausgabe.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4156" title="Ursula Holl" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/07/Ursula_Holl_1a.jpg" alt="Ursula_Holl_1a" width="299" height="448" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Nationaltorhüterin Ursula Holl</em></p>
<p>Dabei lag der Tabubruch weniger darin, dass sich Ursula Holl überhaupt &#8220;getraut&#8221; hatte, sondern dass sie darüber gesprochen hat, und zwar mit der <a href="http://www.express.de/sport/fussball/uschis-glueck-heisst-carina/-/3186/4145856/-/index.html" target="_blank">Presse</a>. Denn dass es im Frauenfußball viele Frauen gibt, die (auch) Frauen lieben, ist zwar ein <a href="http://www.melsblog.de/2009/06/warten-auf-das-coming-out-homosexualitat-im-frauenfusball/" target="_blank">offenes Geheimnis</a>, darüber reden mochte bisher allerdings keine &#8211; und dass, obwohl die Zeiten, in der für soviel Offenheit mit Repressionen seitens des DFB zu rechnen war, zum Glück vorbei sind.</p>
<p>Wieviel die Bekenntnisse des DFB, allen voran seines Präsidenten Theo Zwanziger, zu Offenheit und Toleranz im Fußball tatsächlich wert sind, wird sich zwar wahrscheinlich erst zeigen, wenn ein Outing mal mehr Schlagzeilen macht oder eine geoutete Spielerin von Zuschauern oder der gegnerischen Mannschaft angefeindet werden sollte. Was den Bundesliga-Betrieb angeht, ist das zum Glück allerdings nicht zu erwarten &#8211; zumal Ursula Holl, die zur Zeit für den FCR 2001 Duisburg spielt, in der nächsten Saison nicht die einzige geoutete Spielerin sein wird: Der 1. FFC Frankfurt hat für zwei Jahre die schwedische Nationalspielerin Jessica Landström verpflichtet, die schon 2008 in einem <a href="http://www.qx.se/sport/8568/jessica-landstrom-arets-nykomling" target="_self">Interview mit einer schwedischen Zeitschrift</a> über ihre Beziehung mit ihrer Lebensgefährtin gesprochen hatte.</p>
<p>Ob sich auch andere Spielerinnen oder vielleicht sogar Spieler an der Offenheit von Ursula Holl oder auch Jessica Landström ein Beispiel nehmen, bleibt abzuwarten. Schön wär&#8217;s ja &#8211; und wie man sieht muss es auch gar nicht wehtun.</p>
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		<title>Finaaale, oh ho! Deutsche Fußballerinnen kämpfen sich ins EM-Endspiel</title>
		<link>http://www.melsblog.de/2009/09/deutsche-fussballerinnen-em-endspiel/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 22:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfußball]]></category>
		<category><![CDATA[Inka Grings]]></category>
		<category><![CDATA[Linda Bresonik]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus einem 0:1-Rückstand machte das deutsche Team in einer grandiosen zweiten Halbzeit ein 3:1 und steht nach dem Sieg über Norwegen im fünften EM-Endspiel in Folge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bekanntes Zitat besagt, dass Fußball ein einfaches Spiel ist: 22 Männer (bzw. natürlich Frauen) jagen 90 Minuten einem Ball nach, und am Ende gewinnen die Deutschen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1726" title="20090907_laudehr_3a" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/09/20090907_laudehr_3a.jpg" alt="20090907_laudehr_3a" width="450" height="252" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Bejubelt ihren Torerfolg: Simone Laudehr</em></p>
<p>Von dieser Weisheit durften sich am heutigen Abend auch die norwegischen Fußballfrauen überzeugen. Sah es nach der ersten Halbzeit noch sehr gut aus für das Team aus dem hohen Norden, hatten sie am Ende des EM-Halbfinales, welches in diesem Fall erst nach knapp 93 Minuten kam, doch wieder das Nachsehen. Nach einer schwachen ersten Halbzeit, in der sie schon nach 10 Minuten durch ein Tor von Isabell Herlovsen mit 0:1 in Rückstand gerieten, gelang es den Deutschen, das Spiel doch noch zu drehen und sich die Chancen auf eine Titelverteidigung &#8211; den fünften EM-Titel in Folge und den siebten insgesamt -  zu bewahren.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1554" title="20090907_gegentreffer" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/09/20090907_gegentreffer.jpg" alt="20090907_gegentreffer" width="451" height="256" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Beim 1:0 von Herlovsen hat die deutsche Abwehr noch das Nachsehen</em></p>
<p style="text-align: left;">Im Mittelpunkt standen dabei die &#8220;Youngsters&#8221;, allen voran die eingewechselten Simone Laudehr und Celia Okoyino da Mbabi. Insbesondere Laudehr brachte in der zweiten Halbzeit Schwung ins Mittelfeld und belohnte sich schließlich selbst mit dem erlösenden Ausgleich in der 59. Minute, als sie nach einer Hereingabe von Melanie Behringer plötzlich ungehindert vor dem Tor zum Schuss kam. In den anschließenden Torjubel legte die 23-jährige Duisburgerin ersichtlich eine ganze Menge Frust,  der sich in ihr aufgestaut hatte, nachdem sie verletzungsbedingt während des bisherigen Turniers viel Zeit auf der Bank hatte verbringen müssen.</p>
<p>Für das vorentscheidende 2:1 sorgte nur zwei Minuten später die ebenfalls stark spielende Celia Okoyino da Mbabi, die eine Flanke von Laudehr per Kopfball unhaltbar für Torfrau Ingrid Hjelmseth im norwegischen Tor versenkte.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1555" title="20090907_celia_1" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/09/20090907_celia_1.jpg" alt="20090907_celia_1" width="450" height="253" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Celia Okoyino da Mbabi bejubelt das 2:1</em></p>
<p>In der Folge erspielten sich die Norwegerinnen noch die ein oder andere Chance, unter anderem musste Nadine Angerer in der 71. Minute einen Fernschuss von Cecilie Pedersen abwehren, den sie von der Seite scharf vor das deutsche Tor zog. Insgesamt dominierten jedoch nun die Deutschen das Spiel und erspielten sich auch weitere Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Erst in der Nachspielzeit staubte Fatmire Bajramaj zum 3:1 ab, nachdem zuvor sowohl Inka Grings als auch Birgit Prinz an der Torfrau bzw. der norwegischen Abwehr gescheitert waren.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1556" title="20090907_prinz_1" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/09/20090907_prinz_1.jpg" alt="20090907_prinz_1" width="450" height="250" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Blieb erneut ohne Torerfolg: Birgit Prinz</em></p>
<p>Nach dem schwachen letzten Gruppenspiel gegen Island, das durch ein Tor von Inka Grings glücklich mit 1:0 gewonnen werden konnte, und einem knappen, wenn auch verdienten 2:1 im Viertelfinale gegen Italien, hat sich die deutsche Mannschaft mit der starken zweiten Halbzeit nicht nur in dieses Halbfinale, sondern auch ein bißchen wieder ins Turnier zurückgekämpft und ihren Anspruch auf den Titel eindrucksvoll unterstrichen.</p>
<p>Einziger Wermutstropfen: Nach dem Ausfall von Ariane Hingst, die sich im Viertelfinale das Knie verletzt hatte und mit einem Meniskus- und Knorpelschaden das Turnier vorzeitig beenden musste, verletzte sich kurz vor der Pause eine weitere wichtige Spielerin. Linda Bresonik zog sich eine Kapselverletzung am linken Sprunggelenk zu und dürfte damit ebenfalls im Finale ausfallen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1557" title="20090907_neid_2" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/09/20090907_neid_2.jpg" alt="20090907_neid_2" width="450" height="252" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Gedankenversunken nach dem Spiel: Bundestrainerin Silvia Neid</em></p>
<p>Im Finale am Donnerstag (18 Uhr, ZDF) geht es nun gegen die Frauen aus England, die im Halbfinale am Sonntag durch einen Treffer in der Verlängerung die Mannschaft aus den Niederlanden knapp mit 2:1 besiegen konnten.</p>
<p>Und vielleicht lassen sich die Engländerinnen ja von obigem Zitat beeindrucken. Das soll schließlich von Gary Lineker stammen, und der ist immerhin ein englisches Fußball-Idol.</p>
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		<title>Erneuter Torregen für die deutschen Fußballerinnen</title>
		<link>http://www.melsblog.de/2009/08/erneuter-torregen-fuer-deutsche-fusballerinnen/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 06:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfußball]]></category>
		<category><![CDATA[Inka Grings]]></category>
		<category><![CDATA[Linda Bresonik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutschen Fußballfrauen haben sich bei der Europameisterschaft in Finnland mit einem 5:1-Sieg über Frankreich vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert, und diesmal mit dem Toreschießen auch nicht ganz so lange gewartet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die deutschen Fußballfrauen haben sich bei der Europameisterschaft in Finnland mit einem 5:1-Sieg über Frankreich vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert, und diesmal mit dem Toreschießen auch nicht ganz so lange gewartet.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1732" title="20090827_bresonik_1a" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/08/20090827_bresonik_1a.jpg" alt="20090827_bresonik_1a" width="450" height="266" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Machte ihr zweites Elfmeter-Tor &#8211; Linda Bresonik</em></p>
<p>Na also, es geht doch!</p>
<p>So oder ähnlich werden nicht nur die Fans, sondern auch die Trainerinnen der deutschen Frauenfußballnationalmannschaft gedacht haben, als am Donnerstag im Spiel gegen Frankreich das 1:0 fiel. Hatten sich die deutschen Fußball-Damen beim Auftaktspiel gegen Norwegen am Montag noch bis zur 33. Minute Zeit gelassen mit dem ersten Treffer und davor so manche Chance vergeben, mussten die Zuschauer diesmal nur bis zur 9. Minute warten. Nach einem Zuspiel von Inka Grings stürmte Birgit Prinz in den französischen Strafraum, zog die Aufmerksamkeit der französischen Abwehr auf sich und passte dann vor das Tor, wo Grings inzwischen wartete und nur noch einköpfen musste.</p>
<p>Kurios dann das 2:0, das in der 17. Minute fiel. Nachdem die Französinnen einen Eckstoß von Behringer abwehren konnten, ersprintete sich Annike Krahn den Ball und schlug ihn aus 25 Metern Entfernung zurück in Richtung französisches Tor. Der Ball flog und flog und flog, über die französische Abwehr und die zu weit herausgerückte Torfrau hinweg passgenau unter der Latte hindurch ins gegnerische Netz &#8211; ein Tor wie aus dem Bilderbuch, oder doch zumindest für die Auswahl zum Tor des Monats.</p>
<p>Von den Französinnen war bis dahin außer Härte bei der Verteidigung noch nicht viel zu sehen gewesen, und sie zeigten auch danach wenig, was ihren Status als Titelanwärterinnen hätte belegen können. Zu offensiv spielte die deutsche Mannschaft nach vorn, ließ ihren Gegnerinnen kaum eine Chance, mal aus der eigenen Hälfte herauszukommen. Einzig die schnelle Angreiferin Elodie Thomis sorgte einige Male für Gefahr vor dem deutschen Tor, unter anderem, als sie einen flachen Schuss nur knapp am Pfosten vorbei setzte. Ansonsten dominierten die deutschen Frauen die erste Halbzeit und krönten sie in der Nachspielzeit sogar mit dem 3:0, einem Freistoßtreffer von Melanie Behringer.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="20090827_behringer_grings_2" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/08/20090827_behringer_grings_2.jpg" alt="20090827_behringer_grings_2" width="450" height="253" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Inka Grings und Melanie Behringer bejubeln das 3:0</em></p>
<p>Auch die zweite Halbzeit begann für die deutsche Mannschaft gut. Einen Freistoß von Linda Bresonik wehrte die Französin Bompastor im Strafraum mit der Hand ab, den fälligen Strafstoß verwandelte Bresonik zum 4:0.</p>
<p>Mit solch einem komfortablen Vorsprung war dann auch der Gegentreffer der Französinnen in der 51. Minute zu verkraften. Die ansonsten sicher spielende Ariane Hingst verlor nach einem Ballverlust Bresoniks im Mittelfeld für einen Moment den Überblick und konnte die in ihrem Rücken aufgetauchte Gaetane Thivey nicht mehr aufhalten, gegen deren Schuss ins Eck dann auch Nadine Angerer machtlos war.</p>
<p>Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit schaltete die deutsche Mannschaft etwas zurück und ließ dadurch die Französinnen immer besser ins Spiel kommen. Die konnten jedoch keine ihrer nun vermehrt herausgespielten Chancen nutzen. Dafür waren in der Nachspielzeit die Deutschen noch einmal dran. Eine Hereingabe von Birgit Prinz landete vor den Füßen von Simone Laudehr, die nach ihrer im letzten Testspiel vor der EM gegen Russland zugezogenen Innenbandverletzung in der zweiten Halbzeit erstmals wieder zum Einsatz kam und den Ball abgebrüht an zwei französischen Abwehrspielerinnen vorbei ins Tor drosch.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="20090827_bresonik_grings" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/08/20090827_bresonik_grings1.jpg" alt="20090827_bresonik_grings" width="450" height="252" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Konnten sich beide in die Torschützenliste eintragen: Linda Bresonik (links) und Inka Grings</em></p>
<p>Durch den zweiten Sieg im zweiten Spiel und 6:0 Punkte ist die deutsche Mannschaft sicher im Viertelfinale, und auch der Gruppensieg dürfte ihr aufgrund des Torverhältnisses von 9:1 kaum noch zu nehmen sein. Am Sonntag gegen Island, die am Donnerstag Norwegen mit 0:1 unterlagen, können Birgit Prinz &amp; Co. also ganz locker aufspielen, und vielleicht beglückt Silvia Neid ja auch die ein oder andere Reservespielerin mit einem Einsatz.</p>
<p>Ebenfalls bereits für das Viertelfinale qualifiziert sind die Schwedinnen, die am Freitag die Italienerinnen mit 2:0 schlagen konnte. Im zweiten Spiel des Tages in der Gruppe C bezwang England Russland mit 3:2 und bewahrte sich trotz der Auftaktniederlage gegen Italien die Chance auf den Einzug in die Runde der letzten Acht.</p>
<p><em>Aktuelle News und Infos zur Europameisterschaft gibt es auf der Webseite des <a href="http://www.dfb.de/index.php?id=507970" target="_blank">DFB</a> sowie unter <a href="http://de.uefa.com/competitions/woco/index.html" target="_blank">uefa.com</a>.</em></p>
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		<title>Deutsche Fußballfrauen: EM-Auftakt nach Maß</title>
		<link>http://www.melsblog.de/2009/08/em-auftakt-nach-mass/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 21:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfußball]]></category>
		<category><![CDATA[Inka Grings]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Landström]]></category>
		<category><![CDATA[Linda Bresonik]]></category>
		<category><![CDATA[Victoria Svensson]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutschen Frauen haben ihr EM-Auftaktspiel gegen Norwegen mit 4:0 gewonnen. Das Toreschießen sollten sie trotzdem noch einmal üben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Sonntag läuft in Finnland die Frauenfußball-Europameisterschaft. Die Titelverteidigerinnen aus Deutschland bestritten am Montag ihr erstes Gruppenspiel und besiegten die als Mitfavoritinnen gehandelten Norwegerinnen deutlich mit 4:0.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1734" title="20090824_torjubel_1a" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/08/20090824_torjubel_1a.jpg" alt="20090824_torjubel_1a" width="450" height="254" /><em></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Birgit Prinz und Anja Mittag bejubeln mit Fatmire Bajramaj deren Treffer zum 2:0</em></p>
<p>Dabei ließen sich die deutschen Damen jedoch reichlich Zeit mit dem Toreschießen und strapazierten stattdessen die Nerven von Bundestrainerin Silvia Neid, indem sie bereits in der ersten Phase des Spiels riesige Torchancen vergaben. So ließ sich Bundesliga-Torjägerin Inka Grings von der norwegischen Torfrau Ingrid Hjelmseth den Ball quasi von den Füßen angeln, und auch Garefrekes, Prinz und Behringer schafften es nicht, das Runde im Eckigen zu platzieren. Erst in der 33. Minute erlöste Linda Bresonik die deutsche Bank mit einem Elfmeter-Treffer, und selbst an dem hatte die norwegische Keeperin noch die Fingerspitzen dran.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1373" title="20090824_grings_2" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/08/20090824_grings_2.jpg" alt="20090824_grings_2" width="450" height="252" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Grings scheitert an Hjelmseth<br />
</em></p>
<p style="text-align: left;">Überhaupt konnten sich die Norwegerinnen bei Ingrid Hjelmseth dafür bedanken, dass die Deutschen das Spiel nicht schon früher für sich entschieden, denn auch in der zweiten Halbzeit vereitelte die überragende Schlussfrau Chance um Chance der stark aufspielenden deutschen Mannschaft. Und so wurde es kurz vor Schluss sogar noch einmal spannend, als die Norwegerin Cecilie Pedersen frei vor dem deutschen Tor auftauchte. Mit einer Glanzparade rettete jedoch die ansonsten wenig geprüfte deutsche Torfrau Nadine Angerer die Führung, der unmittelbar im Anschluss eingeleitete Konter brachte dann das erlösende 2:0 durch die eingewechselte Fatmire Bajramaj.</p>
<p style="text-align: left;">Danach schien der Knoten geplatzt, denn in der Nachspielzeit fielen zwei weitere Treffer durch die ebenfalls eingewechselte Anja Mittag &#8211; mit freundlicher Unterstützung einer norwegischen Abwehrspielerin &#8211; sowie noch einmal durch Bajramaj.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1374" title="20090824_torjubel_3" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/08/20090824_torjubel_3.jpg" alt="20090824_torjubel_3" width="450" height="254" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Anja Mittag bejubelt ihr Tor gemeinsam mit Kim Kulig</em></p>
<p>Die deutschen Damen unterstrichen mit diesem Auftaktsieg ihre Anwartschaft auf den EM-Titel, der der fünfte in Folge und der siebte insgesamt wäre, während die norwegische Mannschaft, immerhin Endspielgegner der Deutschen bei der EM 2005, enttäuschte. Wie so häufig in den letzten Spielen haperte es jedoch erneut insbesondere an der Chancenauswertung, so dass das Spiel trotz der deutschen Überlegenheit auch ganz anders hätte ausgehen können.</p>
<p>Das Toreschießen können die deutschen Frauen am morgigen Donnerstag wieder üben, dann geht es im zweiten Spiel der Gruppe B gegen Frankreich. Die Französinnen schlugen in ihrem Auftaktspiel Island mit 3:1 und werden ebenfalls als Anwärterinnen auf den Titel gehandelt.</p>
<p>In den weiteren Gruppenspielen besiegte in der Gruppe A Gastgeber Finnland am Sonntag etwas überraschend die Däninnen mit 1:0 und schlug heute im zweiten Gruppenspiel auch die Niederländerinnen mit 2:1. Dänemark wiederum erhielt sich die Titelchancen mit einem 2:1-Sieg gegen die Ukrainerinnen, die sich am Sonntag auch schon den Niederländerinnen mit 0:2 geschlagen geben mussten.</p>
<p>In der Gruppe C unterlagen die Engländerinnen ebenfalls überraschend den Italienerinnen mit 1:2, wohingegen die Schwedinnen erwartungsgemäß über Russland siegten (3:0). Mit von der Partie bei Schweden war unter anderem Victoria Svensson, die erst vor kurzem in Schweden durch ihre Teilnahme am Stockholm Pride für <a href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/umstrittenes-coming-out/" target="_blank">Schlagzeilen</a> gesorgt hat. Neben Mannschaftskollegin<a href="http://eurout.org/node/309" target="_blank"> Jessica Landström</a> ist sie damit eine der wenigen offen lesbischen Spitzenspielerinnen im Frauenfußball.</p>
<p><em>Wer sich bis zum nächsten Spiel der deutschen Frauen die Zeit mit etwas Lektüre vertreiben möchte, dem sei das <a href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~EE23F8637A11146C08B84530C5AF906CE~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">aktuelle Interview</a> Nadine Angerers mit der FAZ empfohlen (&#8221;Ich will raus aus den ganzen Zwängen&#8221;, 26. August 2009).</em></p>
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		<title>Warten auf das Coming-Out &#8211; Homosexualität im Frauenfußball</title>
		<link>http://www.melsblog.de/2009/06/warten-auf-das-coming-out-homosexualitat-im-frauenfusball/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 19:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfußball]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Inka Grings]]></category>
		<category><![CDATA[Linda Bresonik]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Voss]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass es viele lesbische Fußballerinnen gibt, ist ein offenes Geheimnis. Schätzungen zufolge liegt die Quote lesbischer und bisexueller Spielerinnen in den meisten Frauenmannschaften &#8211; einschließlich der Nationalmannschaft &#8211; sogar deutlich höher als die Quote heterosexueller Spielerinnnen. Ein prominentes Coming-Out, unter Umständen sogar einer Nationalspielerin, hat es jedoch bisher noch nicht gegeben.
Bereits vor einem Jahr widmete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es viele lesbische Fußballerinnen gibt, ist ein offenes Geheimnis. Schätzungen zufolge liegt die Quote lesbischer und bisexueller Spielerinnen in den meisten Frauenmannschaften &#8211; einschließlich der Nationalmannschaft &#8211; sogar deutlich höher als die Quote heterosexueller Spielerinnnen. Ein prominentes Coming-Out, unter Umständen sogar einer Nationalspielerin, hat es jedoch bisher noch nicht gegeben.</p>
<p>Bereits vor einem Jahr widmete der Sportsender DSF dem Thema Homosexualität im Fußball einen Beitrag, in dem u.a. die ehemalige Bundesligaspielerin Tanja Walther-Ahrens zu Wort kam. In einer Nachfolgesendung mit dem Titel <a href="http://www.youtube.com/watch?v=B1FJ2jLfdV8">&#8220;Tabubruch &#8211; Der neue Weg von Homosexualität im Fußball&#8221;</a>, die vom DSF im Mai ausgestrahlt wurde, äußern sich nun auch die aktuellen Nationalspielerinnen Linda Bresonik und Inka Grings zu den möglichen Gründen für das bisher ausgebliebene Coming-Out.</p>
<div style="text-align: center;"><a href="http://i389.photobucket.com/albums/oo337/mel_eurout/Everything%20MeL/blog/bresonik_grings.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 351px; height: 127px;" src="http://i389.photobucket.com/albums/oo337/mel_eurout/Everything%20MeL/blog/bresonik_grings.jpg" border="0" alt="" /></a>Linda Bresonik (links) und Inka Grings</div>
<p><span class="fullpost"><br />
Für die beiden hat die fehlende Offenheit prominenter Spielerinnen viel mit dem Wunsch nach Privatsphäre und der Angst vor der Sensationsgier der Medien zu tun. Und sie müssen es wissen, schließlich wurde ihre Beziehung unfreiwillig von der Bild-Zeitung geoutet. Zum Hintergrund: Vor einigen Jahren trennte sich Inka Grings von Linda Bresonik und ging eine Beziehung mit dem ehemaligen Bundesliga- und Nationalspieler Holger Fach ein. Nachdem diese Beziehung endete, wurden Holger Fach und Linda Bresonik ein Paar. Für die Boulevard-Presse, allen voran die Bild-Zeitung, war dieses <a href="http://www.bild.de/BTO/sport/aktuell/2006/02/10/fach-liebes-dreieck-bizarr/fach-liebes-dreieck-bizarr.html">&#8220;Liebes-Dreieck&#8221;</a> natürlich ein gefundenes Fressen.</span></p>
<p>Neben Inka Grings und Linda Bresonik äußert sich auch die Trainerin der beiden beim DFB- und UEFA-Pokalsieger FCR 2001 Duisburg, Martina Voss, vor der Kamera. Ihre Nationalmannschaftskarriere endete 2000 abrupt, als sie nach einem Streit mit ihrer damaligen Freundin Inka Grings unter einem Vorwand ein Trainingslager verließ. Obwohl sie Trainerin Tina Theune-Meyer die Notlüge beichtete, wurde sie danach nicht mehr in die Nationalauswahl berufen. Angeblich &#8211; so spekulierte zumindest der <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,324932-3,00.html">Spiegel im Jahr 2004</a> &#8211; habe sie mit ihrer Offenheit gegen das ungeschriebene Gesetz des DFB verstoßen, dass die Homosexualität der Spielerinnen geduldet werde, solange sie nicht zum öffentlichen Thema oder Ärgernis wird. Martina Voss freut sich daher besonders über die wachsende Offenheit, mit der sich der DFB in den letzten Jahren unter Präsident Theo Zwanziger dem Thema Homosexualität im Fußball widmet, und wünscht sich von den betreffenden Spielern und Spielerinnen ebenfalls mehr Mut zur Offenheit.</p>
<div style="text-align: center;"><a href="http://i389.photobucket.com/albums/oo337/mel_eurout/Everything%20MeL/blog/martinavoss_1.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img class="aligncenter size-full wp-image-188" title="martinavoss_1" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2009/07/martinavoss_1.jpg" alt="martinavoss_1" width="220" height="165" /></a>Martina Voss</div>
<p>Was die Dokumentation geflissentlich und vielleicht auch aus gutem Grund verschweigt: Martina Voss hat vor einigen Jahren in einem <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=27636666&amp;top=SPIEGEL">Spiegel-Interview</a> erklärt, dass sie auf Männer steht, und Linda Bresonik ist noch immer mit Holger Fach liiert. Das allein disqualifiziert sie zwar natürlich nicht, sich zu diesem Thema zu äußern. Und vielleicht ist es auch gerade dieser in der Presse so öffentlich gemachten Situation zu verdanken, dass die drei Frauen sich überhaupt so offen vor der Kamera äußern können. Trotzdem: Das beste Beispiel für das Thema Homosexualität im Fußball geben gerade sie damit nicht ab.</p>
<p>Das Warten auf ein Coming-Out einer prominenten Spielerin, die Frauen &#8211; und nur Frauen &#8211; liebt, geht also weiter.</p>
<p><em>Update (Juli 2010): Mit Torfrau Ursula Holl hat jetzt eine Spielerin den Anfang gemacht. Den Artikel dazu gibt&#8217;s <a href="http://www.melsblog.de/2010/07/outing-ursula-holl/" target="_blank">hier</a>.</em></p>
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