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	<title>Enchanting Women &#187; Deutsch</title>
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	<description>Bezaubernde Frauen - MeL&#039;s Blog</description>
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		<title>Uschi liebt Carina &#8211; und das ist auch gut so</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 15:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfußball]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Landström]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula Holl]]></category>

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		<description><![CDATA[Offen zu seiner Homosexualität zu stehen, galt bisher im deutschen Fußball als Tabu, und zwar nicht nur bei den Männern. Torfrau Ursula Holl hat sich jetzt getraut - und das gleich im doppelten Sinne.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tabubruch im deutschen Fußball geschah ganz unauffällig und fast  ohne Schlagzeilen, was insbesondere am Zeitpunkt gelegen haben dürfte.  Denn als sich Welt- und Europameisterin <a href="http://www.ursula-holl.de/" target="_blank">Ursula  Holl</a>, derzeit die Nr. 2 im deutschen Tor hinter Nadine Angerer, und  ihre Lebensgefährtin Carina am 18. Juni in einem Kölner Standesamt  &#8220;verpartnerten&#8221;, vergeigte die Männermannschaft gerade ihre zweites  WM-Vorrundenspiel gegen Serbien und lieferte damit den Medien und  insbesondere der Boulevardpresse ausreichend Schlagzeilen für die  nächste Ausgabe.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4156" title="Ursula Holl" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/07/Ursula_Holl_1a.jpg" alt="Ursula_Holl_1a" width="299" height="448" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Nationaltorhüterin Ursula Holl</em></p>
<p>Dabei lag der Tabubruch weniger darin, dass sich Ursula Holl überhaupt &#8220;getraut&#8221; hatte, sondern dass sie darüber gesprochen hat, und zwar mit der <a href="http://www.express.de/sport/fussball/uschis-glueck-heisst-carina/-/3186/4145856/-/index.html" target="_blank">Presse</a>. Denn dass es im Frauenfußball viele Frauen gibt, die (auch) Frauen lieben, ist zwar ein <a href="http://www.melsblog.de/2009/06/warten-auf-das-coming-out-homosexualitat-im-frauenfusball/" target="_blank">offenes Geheimnis</a>, darüber reden mochte bisher allerdings keine &#8211; und dass, obwohl die Zeiten, in der für soviel Offenheit mit Repressionen seitens des DFB zu rechnen war, zum Glück vorbei sind.</p>
<p>Wieviel die Bekenntnisse des DFB, allen voran seines Präsidenten Theo Zwanziger, zu Offenheit und Toleranz im Fußball tatsächlich wert sind, wird sich zwar wahrscheinlich erst zeigen, wenn ein Outing mal mehr Schlagzeilen macht oder eine geoutete Spielerin von Zuschauern oder der gegnerischen Mannschaft angefeindet werden sollte. Was den Bundesliga-Betrieb angeht, ist das zum Glück allerdings nicht zu erwarten &#8211; zumal Ursula Holl, die zur Zeit für den FCR 2001 Duisburg spielt, in der nächsten Saison nicht die einzige geoutete Spielerin sein wird: Der 1. FFC Frankfurt hat für zwei Jahre die schwedische Nationalspielerin Jessica Landström verpflichtet, die schon 2008 in einem <a href="http://www.qx.se/sport/8568/jessica-landstrom-arets-nykomling" target="_self">Interview mit einer schwedischen Zeitschrift</a> über ihre Beziehung mit ihrer Lebensgefährtin gesprochen hatte.</p>
<p>Ob sich auch andere Spielerinnen oder vielleicht sogar Spieler an der Offenheit von Ursula Holl oder auch Jessica Landström ein Beispiel nehmen, bleibt abzuwarten. Schön wär&#8217;s ja &#8211; und wie man sieht muss es auch gar nicht wehtun.</p>
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		<title>&#8220;Bring Me Some Water&#8221; &#8211; Mit Melissa in der Sauna</title>
		<link>http://www.melsblog.de/2010/07/melissa-etheridge-konzert-berlin/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 10:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezaubernde Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Melissa Etheridge]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei ihrem ersten Konzert in Deutschland nach mehrjähriger Pause heizte Melissa Etheridge ihrem begeisterten Publikum mächtig ein. In Kombination mit sommerlich-heißen Temperaturen wurde das Konzert im Berliner Astra-Kulturhaus schnell zu einer schweißtreibenden Angelegenheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei ihrem ersten Konzert in Deutschland nach mehrjähriger Pause heizte Melissa Etheridge ihrem begeisterten Publikum mächtig ein. In Kombination mit sommerlich-heißen Temperaturen wurde das Konzert im Berliner Astra-Kulturhaus schnell zu einer schweißtreibenden Angelegenheit.</em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-4133" title="Melissa_Berlin_FearlessLove_2" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/07/Melissa_Berlin_FearlessLove_2.jpg" alt="Melissa_Berlin_FearlessLove_2" width="450" height="330" /></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Sie ist wieder da: Melissa Etheridge in Berlin<br />
</em></p>
<p>„Schön hier mit euch in der Sauna.“</p>
<p>Irgendwann reichten schließlich auch Melissa Etheridges Jackenärmel nicht mehr und es musste ein Handtuch her, damit sich die Musikerin den Schweiß abtrocknen konnte. Sie nahm es mit Humor. „Ich freue mich, hier zu sein – während der einen Woche Sommer, die ihr habt“, scherzte sie.</p>
<p>Auch den über 1.000 Fans im ausverkauften Astra-Kulturhaus in Berlin war die Hitze egal. Begeistert gingen sie bei jedem Song mit, klatschten, sangen, johlten und tanzten zu aktuellen Stücken von Melissas neuem Album „Fearless Love“ ebenso wie zu Klassikern wie „Similar Features“, „Brave &amp; Crazy“ und dem sehnsuchtsvollen „I Want to Come Over“ &#8211; klatschnass, aber glücklich, denn endlich hatten sie „ihre“ Melissa wieder.</p>
<p>Im Sommer 2004 hatte die Rockerin aus Kansas im Rahmen ihrer „Lucky Live“-Tournee zuletzt Konzerte in Deutschland gegeben, eine viel zu lange Pause, wie sie auch selbst bekundete. „I missed you, I missed you so much,“ rief sie immer wieder und versprach, dass diesem Auftritt in Berlin bald weitere folgen würden. Die Konzerte in London, Amsterdam und Berlin seien nur eine „Hello Again“-Tour, mit der sie sich bei ihren europäischen Fans zurückmelden wolle.</p>
<p>Und das tat sie eindrucksvoll und rockte mit ihrer vierköpfigen Band fast zweieinhalb Stunden lang, was das Zeug hielt. Dass die lange Pause nicht ganz freiwillig gewesen und in dieser Zeit in ihrem Leben viel passiert sei, ließ sie dabei nicht unerwähnt. So sprach sie über ihre Krebserkrankung – im Herbst 2004 wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert, sie wurde operiert und musste sich mehrerer Chemotherapien unterziehen – und darüber, wie die Krankheit sie geprägt habe. Insbesondere habe sie gelernt, dass nur sie selbst für ihr eigenes Glück verantwortlich sei. Dazu passend spielte sie die Lieder „Drag Me Away“ und „Heaven on Earth“, beide ebenfalls von ihrer aktuellen CD „Fearless Love“.</p>
<p>Die Erkenntnis, dass die Frau noch vor wenigen Jahren schwer krank war, machte ihre Energieleistung an diesem Abend umso beeindruckender. Die 49-jährige wirkte nicht nur ebenso fit, sondern fast noch fitter als kurz vor ihrer Krankheit, und hatte auf der Bühne ganz offensichtlich Spaß. Wie gewohnt flirtete, scherzte, interagierte sie mit dem Publikum, das sie ein ums andere Mal mit seiner Begeisterung zu überraschen schien, und riss auch ihre Musiker mit. Zwischendurch erbarmte sie sich der schwitzenden Menge und leerte einige Wasserflaschen über ihnen aus &#8211; &#8220;Bring Me Some Water&#8221; einmal anders.</p>
<p>Den Abschluss des Konzerts bildeten dann schließlich eben jener Song und &#8211; wie fast bei jedem Konzert &#8211; &#8220;Like The Way I Do&#8221;. Die Zugabe nutzte sie &#8211; ebenfalls wie meistens -, um ihren Fans noch eine Botschaft mitzugeben: Dass sie alles erreichen könnten, was sie wollen &#8211; &#8220;We are the ones, the ones that we&#8217;re waiting for.&#8221;</p>
<p>Die meisten werden an diesem Abend allerdings etwas anderes gedacht: Dass Melissa diejenige ist, auf die wir alle gewartet haben.</p>
<p><em>Songs (unsortiert und ohne Garantie auf Vollständigkeit):</em></p>
<p><em>Fearless Love +++ Miss California +++ Similar Features +++ Chrome Plated Heart +++ If I Wanted To +++ I Want To Come Over +++ The Wanting of You +++ To Be Loved +++ Brave &amp; Crazy +++ Company +++ Nervous +++ Drag Me Away +++ Heaven On Earth +++ Indiana +++ Testify +++ The Heart of  a Woman +++ Bring Me Some Water +++ Like The Way I Do +++ We Are The Ones</em></p>
<p><em>Videos vom Auftritt gibt&#8217; unter anderem bei <a href="http://www.youtube.com/user/enchantingmel#grid/user/5C691B7F2C1E77EF" target="_self">YouTube</a>.<br />
</em></p>
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		<title>Es lebe das Klischee!</title>
		<link>http://www.melsblog.de/2010/06/klischee-test/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 19:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezaubernde Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Pride 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Ellen DeGeneres]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg Pride]]></category>
		<category><![CDATA[Melissa Etheridge]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir können uns noch so sehr dagegen wehren, irgendwas ist dran an den ganzen Lesben-Klischees. Aber ist deshalb gleich jede von uns eine Klischee-Lesbe? Ein (nicht ganz ernst gemeinter) Selbsttest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wir können uns noch so sehr dagegen wehren, irgendwas ist dran an den ganzen Lesben-Klischees. Aber ist deshalb gleich jede von uns eine Klischee-Lesbe? Ein (nicht ganz ernst gemeinter) Selbsttest.</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4077" title="20100505_Melissa_TEDS_1" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/06/20100505_Melissa_TEDS_1.jpg" alt="20100505_Melissa_TEDS_1" width="450" height="252" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Melissa und Ellen &#8211; dieses Bild lässt das Herz jeder Lesbe höher schlagen. Oder vielleicht auch nicht? </em></p>
<p>Lesben haben kurze Haare, benehmen sich wie Kerle (weil sie eigentlich gern welche wären) und hören den ganzen Tag Melissa Etheridge, wenn sie nicht gerade auf dem Fußballplatz stehen. Habe ich etwas vergessen? Ach ja, sie hassen Männer im Allgemeinen und Schwule im Besonderen, weil die nämlich immer nur &#8220;Party machen&#8221; wollen.</p>
<p>So oder so ähnlich haben wir sie doch alle schon einmal gehört, die Lesben-Klischees, und inzwischen ist es mir zur Gewohnheit geworden, solcherlei Aussagen reflexartig ganz, ganz, ganz weit und dann noch weiter von mir zu weisen. Aber wie heißt es so schön: Wo Rauch ist, ist meistens auch Feuer, und wenn ich mal ganz ehrlich bin &#8211; so daneben liegen diese Klischees doch (in einigen Fällen: leider!) nicht.</p>
<p>Diese Erkenntnis traf mich bei der Lektüre des diesjährigen Hamburg Pride Magazins. In der Kolumne &#8220;Typisch schwul! Typisch lesbisch!&#8221; haben die Macher des Magazins die fünf gängigsten Aussagen zusammengetragen, die Lesben über Schwule und Schwule über Lesben treffen. Und obwohl die natürlich (hoffentlich?!) nicht ganz ernst gemeint sind, fühlte ich mich doch bei der ein oder anderen ein bißchen ertappt.</p>
<p>Also, bin ich etwa doch eine Klischee-Lesbe? Mal schauen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ellen DeGeneres auf Dauerschleife vom Festplattenrekorder. [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Nicht gerade auf Dauerschleife, denn dazwischen muss ich ja auch noch &#8220;Starla&#8221;, &#8220;Keriette&#8221; und &#8220;Calzona&#8221; unterbringen, aber das macht es wohl eher nicht besser. Und angesichts der Tatsache, dass ich mehrere tausend Kilometer weit geflogen bin, nur um mir die Dame mal &#8220;live&#8221; anzusehen, sowie dass ich jahrelang eine <a href="http://www.ellen-forum.de" target="_blank">deutsche Ellen-Fan-Webseite</a> betrieben habe, muss ich mir hier wohl sogar die doppelte Zahl an Klischee-Punkten anrechnen lassen.</p>
<blockquote><p>&#8220;iPod-Bibliothek mit zwei Interpreten (Melissa Etheridge und Gossip). [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Ein paar mehr Interpreten sind es dann schon, und Gossip ist dabei tatsächlich noch etwas spärlich vertreten, was damit zu tun haben könnte, dass ich manchmal etwas langsam bin, was die neuesten Trends angeht. Aber Melissa stimmt, und zwar so was von! Nächste Woche ist sie endlich mal wieder zu einem Konzert in Deutschland, und einmal dürft ihr raten, wer in Berlin dabei sein wird.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nein, das ist nicht Afghanistan, hier ist Lesben-Disco! [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Puh, hier kann ich durchatmen, denn nach den mit dieser Aussage angesprochenen Armyhosen, Armyshirts, Armykappen und Feinripp-Unterhemden kann man in meinem Kleiderschrank lange suchen. Obwohl &#8211; die Hose, die ich gerade anhabe, ist außerordentlich bequem und praktisch, man könnte sie auch bei einem Outdoor-Einsatz ganz gut tragen, und außerdem hat sie 7 (!) Taschen. Auweia&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Pöbeln, schubsen, Junge spielen [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>&#8230; und dann trotzdem vehement die eigene Weiblichkeit verteidigen, wenn man mit einem verwechselt wird. Ist nicht mein Fall, war nie mein Fall, wird nie mein Fall sein. Ich habe zwar kurze Haare, aber südlich des Kinns bin ich so eindeutig weiblich, dass ich da unschwer als Junge durchgehen würde, selbst wenn ich es wollte. Trotzdem bin sogar ich schon einige Male mit &#8220;Herr&#8221; angesprochen worden, was allerdings meinem Gegenüber letztlich immer deutlich unangenehmer war als mir.</p>
<blockquote><p>&#8220;[...] Rasierer raus, Blondierung rein und fertig ist der Scooter-Haarschnitt. [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Vielleicht bin ich für Scooter und &#8220;Hyper, hyper&#8221; einfach schon zu alt, aber auch das ist so gar nicht meins. Meine Haare sind zwar kurz, aber immerhin noch lang genug, dass ich Verwendung für eine Bürste habe, und blond bin ich von Natur aus.</p>
<p>Auch wenn es im Ergebnis also nicht zur Klischee-Lesbe reicht, so ganz weit kann ich einige der hier genannten Klischees wohl doch nicht von mir schieben. Aber was soll&#8217;s, ich nehm&#8217;s sportlich. (Auch wenn das ein weiteres Lesben-Klischee ist, das nicht auf mich zutrifft.)</p>
<p><em>Mehr Infos zu Hamburg Pride, den Herausgeber des Pride Magazins, findet ihr auf der <a href="http://www.csd-hamburg.com/de/startseite.html" target="_blank">offiziellen Webseite des Hamburger CSD</a>.</em></p>
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		<title>Tschüß, Heidi!</title>
		<link>http://www.melsblog.de/2010/06/tschuess-heidi/</link>
		<comments>http://www.melsblog.de/2010/06/tschuess-heidi/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 20:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezaubernde Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Heidi Kabel]]></category>

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		<description><![CDATA[Erinnerungen an Heidi Kabel, die gestern im Alter von 95 Jahren in ihrer Heimatstadt Hamburg gestorben ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas, dass ich seit gestern von Kollegen, Freunden und Bekannten häufig über Heidi Kabel höre ist, dass sie für viele von uns ein Teil ihrer Kindheit war.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4071" title="Heidi Kabel" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/06/Heidi_Kabel_3.jpg" alt="Heidi_Kabel_3" width="451" height="330" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Heidi Kabel bei einem Fernsehauftritt 1995</em></p>
<p>Damals, als wir klein waren, in den 60er und 70er Jahren &#8211; zu einer Zeit also, als es nur drei (!) Fernsehsender gab, zwischen denen man sich entscheiden musste, als bei älteren Fernsehgeräten das Bild noch schwarz-weiß war und man zum Umschalten noch aufstehen musste &#8211; da haben wir Heidi Kabel kennen- und in den meisten Fällen auch lieben gelernt haben.</p>
<p>Aufzeichnungen aus dem Ohnsorg-Theater, das hieß immer auch Heidi Kabel, und Heidi Kabel, das hieß Spaß. Manchmal reichte ein Blick von ihr, oder eine Geste, und wir hielten uns den Bauch oder es kullerten die Tränen, so sehr mussten wir lachen. Und wenn sie, wie zum Beispiel in ihrer wohl berühmtesten Ohnsorg-Rolle in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=y1Ml6hoWUSg" target="_blank">&#8220;Tratsch im Treppenhaus&#8221;</a>, mit Henry Vahl zusammentraf, dann gab es kein Halten mehr.</p>
<p>Aber Heidi Kabel war nicht nur Ohnsorg, Heidi Kabel war vor allem auch Hamburg, und die Hamburger werden &#8220;Uns Heidi&#8221;, diese echte Hamburger Deern, nie vergessen.</p>
<p>Danke Heidi Kabel für die vielen Male, die du uns zum Lachen gebracht hast. Und wie hast du es selbst so schön gesungen:</p>
<p>In Hamburg sagt man &#8220;Tschüß&#8221;.</p>
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<p style="text-align: left;">Gastauftritt in der Sendung &#8220;Alles Nichts Oder ?!&#8221; im Jahr 1991:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0">
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		<title>Film-Tipp Spezial: &#8220;Kommt Mausi raus?!&#8221; &amp; &#8220;Alles wird gut&#8221;</title>
		<link>http://www.melsblog.de/2010/05/film-tipps-mausi-alles-gut/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 22:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Alles wird gut]]></category>
		<category><![CDATA[Angelina Maccarone]]></category>
		<category><![CDATA[Kommt Mausi raus?!]]></category>

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		<description><![CDATA[Die beiden Fernsehfilme von Regisseurin Angelina Maccarone ("Fremde Haut", Tatort) aus den 1990er Jahren sind jetzt auf DVD erhältlich. Ansehen lohnt sich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die beiden Fernsehfilme von Regisseurin Angelina Maccarone (&#8221;Fremde Haut&#8221;, Tatort) </em><em>aus den 1990er Jahren </em><em>sind jetzt auf DVD erhältlich. Ansehen lohnt sich!</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3775" title="Collage_1a" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/05/Collage_1a.jpg" alt="Collage_1a" width="400" height="445" /></p>
<p>In den letzten Jahren hat Angelina Maccarone vor allem mit anspruchsvollen und kontroversen Themen von sich reden gemacht: Eine junge Iranerin gibt sich als Mann aus, um nicht in ihre Heimat abgeschoben zu werden, wo ihr wegen ihrer Homosexualität die Todesstrafe droht (&#8221;Fremde Haut&#8221;); eine junge Deutschtürkin wird ermordet, um einen Fall von Inzest in ihrer Familie zu vertuschen (&#8221;Tatort: Wem Ehre gebührt&#8221;); eie Bewährungshelferin lässt sich auf eine sadomasochistische Affäre mit einem minderjährigen Mandanten ein (&#8221;Verfolgt&#8221;).</p>
<p>Dass die Filmemacherin auch ganz anders kann und zu ihrem Repertoire nicht nur Dramen, sondern auch Komödien gehören, könnte darüber leicht in Vergessenheit geraten, wenn nicht zum Glück jetzt zwei ihrer frühen Filme auf DVD erhältlich wären: die Coming Out-Komödie <a href="https://ssl.kundenserver.de/gayclassics.tv/index.php?aktion=artikel&amp;id=339&amp;von=0&amp;bis=150&amp;sortby=DESC#" target="_blank">&#8220;Kommt Mausi raus?!&#8221;</a> und die lesbische Liebeskömodie <a href="https://ssl.kundenserver.de/gayclassics.tv/index.php?aktion=artikel&amp;id=358&amp;von=0&amp;bis=150&amp;sortby=DESC" target="_blank">&#8220;Alles wird gut&#8221;</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3778" title="MAUSI_dvd.indd" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/05/Collage_2.jpg" alt="MAUSI_dvd.indd" width="354" height="250" /></p>
<p><em>Kommt Mausi raus?! (1995)</em></p>
<p>Gleich nach dem Abitur macht sich Kati (Julia Richter), genannt &#8220;Mausi&#8221;, aus ihrer westfälischen Heimat auf nach Hamburg. Was zuhause niemand weiß: Kati liebt Frauen, und in der Großstadt kann sie ihr Lesbischsein endlich leben. Alles scheint perfekt zu sein, als Kati sich in Yumiko (Alexandra Wilcke) verliebt. Die ist allerdings schon bald schwer genervt, weil ihre Freundin nicht öffentlich zu ihrer Liebe stehen will und sie regelmäßig &#8220;wegtarnt&#8221;.</p>
<p>Yumiko drängt Kati, sich endlich zu outen, und Kati lenkt schließlich ein. Schweren Herzens macht sie sich auf den Weg in ihre alte Heimat, um mit ihrer Mutter zu sprechen. Doch einmal angekommen läuft Katis Coming Out etwas anders als geplant&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3779" title="KommtMausiRaus_1" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/05/KommtMausiRaus_1.jpg" alt="KommtMausiRaus_1" width="450" height="312" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Yumiko (links) wünscht sich, dass Kati endlich zu ihrer Liebe steht</em></p>
<p>Ein Coming-Out in der Provinz &#8211; in ihrem Debüt-Film, für den sie das Drehbuch schrieb und als Co-Regisseurin fungierte, erzählt Angelina Maccarone einfühlsam und dennoch witzig, wie schwer so etwas für alle Beteiligten sein kann.</p>
<p>Großstädtern mag das Bild, das sie von Katis westfälischer Heimat zeichnet, klischeehaft vorkommen, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Charaktere sind lebensnah und glaubwürdig, und was auf den ersten Blick wie Engstirnigkeit oder Intoleranz erscheint, entpuppt sich teilweise bei näherem Hinsehen als Sorge um einen geliebten Menschen oder als Reaktion auf die eigene Situation.</p>
<p>Als Katis Mutter (Gisela Keiner) ihrer Tochter rät, niemandem sonst von ihrer Homosexualität zu erzählen, tut sie dies weniger aus Sorge um ihren eigenen Ruf, sondern vor allem, um ihre Tochter zu schützen. Und Katis beste Freundin Sonja (Nina Weniger), die von ihrem Freund unter Druck gesetzt wird, sich nicht mehr mit Kati sehen zu lassen, ist hin- und hergerissen zwischen der Loyalität zu ihrer besten Freundin und den gesellschaftlichen Zwängen der Kleinstadt, von denen sie sich &#8211; anders als Katis Mutter &#8211; noch nicht freimachen kann.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3780" title="KommtMausiRaus_2" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/05/KommtMausiRaus_2.jpg" alt="KommtMausiRaus_2" width="449" height="311" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Kati und ihre beste Freundin Sonja</em></p>
<p>Ein witziger, charmanter, wunderbarer Film, dessen Themen auch nach 15 Jahren immer noch aktuell sind und der nicht nur deshalb unbedingt sehenswert ist. Oder, wie es der Verleih ausdrückt: &#8220;Einer der großen Klassiker des lesbischen Films steht wieder zur  Verfügung!&#8221;</p>
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		<title>Film-Tipp Spezial: &#8220;Kommt Mausi raus?!&#8221; &amp; &#8220;Alles wird gut&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 22:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Alles wird gut]]></category>
		<category><![CDATA[Angelina Maccarone]]></category>
		<category><![CDATA[Kommt Mausi raus?!]]></category>

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		<description><![CDATA[Die beiden Fernsehfilme von Regisseurin Angelina Maccarone ("Fremde Haut", Tatort) aus den 1990er Jahren sind jetzt auf DVD erhältlich. Ansehen lohnt sich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die beiden Fernsehfilme von Regisseurin Angelina Maccarone (&#8221;Fremde Haut&#8221;, Tatort) </em><em>aus den 1990er Jahren </em><em>sind jetzt auf DVD erhältlich. Ansehen lohnt sich!</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3775" title="Collage_1a" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/05/Collage_1a.jpg" alt="Collage_1a" width="400" height="445" /></p>
<p>In den letzten Jahren hat Angelina Maccarone vor allem mit anspruchsvollen und kontroversen Themen von sich reden gemacht: Eine junge Iranerin gibt sich als Mann aus, um nicht in ihre Heimat abgeschoben zu werden, wo ihr wegen ihrer Homosexualität die Todesstrafe droht (&#8221;Fremde Haut&#8221;); eine junge Deutschtürkin wird ermordet, um einen Fall von Inzest in ihrer Familie zu vertuschen (&#8221;Tatort: Wem Ehre gebührt&#8221;); eie Bewährungshelferin lässt sich auf eine sadomasochistische Affäre mit einem minderjährigen Mandanten ein (&#8221;Verfolgt&#8221;).</p>
<p>Dass die Filmemacherin auch ganz anders kann und zu ihrem Repertoire nicht nur Dramen, sondern auch Komödien gehören, könnte darüber leicht in Vergessenheit geraten, wenn nicht zum Glück jetzt zwei ihrer frühen Filme auf DVD erhältlich wären: die Coming Out-Komödie <a href="https://ssl.kundenserver.de/gayclassics.tv/index.php?aktion=artikel&amp;id=339&amp;von=0&amp;bis=150&amp;sortby=DESC#" target="_blank">&#8220;Kommt Mausi raus?!&#8221;</a> und die lesbische Liebeskömodie <a href="https://ssl.kundenserver.de/gayclassics.tv/index.php?aktion=artikel&amp;id=358&amp;von=0&amp;bis=150&amp;sortby=DESC" target="_blank">&#8220;Alles wird gut&#8221;</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3778" title="MAUSI_dvd.indd" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/05/Collage_2.jpg" alt="MAUSI_dvd.indd" width="354" height="250" /></p>
<p><em>Kommt Mausi raus?! (1995)</em></p>
<p>Gleich nach dem Abitur macht sich Kati (Julia Richter), genannt &#8220;Mausi&#8221;, aus ihrer westfälischen Heimat auf nach Hamburg. Was zuhause niemand weiß: Kati liebt Frauen, und in der Großstadt kann sie ihr Lesbischsein endlich leben. Alles scheint perfekt zu sein, als Kati sich in Yumiko (Alexandra Wilcke) verliebt. Die ist allerdings schon bald schwer genervt, weil ihre Freundin nicht öffentlich zu ihrer Liebe stehen will und sie regelmäßig &#8220;wegtarnt&#8221;.</p>
<p>Yumiko drängt Kati, sich endlich zu outen, und Kati lenkt schließlich ein. Schweren Herzens macht sie sich auf den Weg in ihre alte Heimat, um mit ihrer Mutter zu sprechen. Doch einmal angekommen läuft Katis Coming Out etwas anders als geplant&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3779" title="KommtMausiRaus_1" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/05/KommtMausiRaus_1.jpg" alt="KommtMausiRaus_1" width="450" height="312" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Yumiko (links) wünscht sich, dass Kati endlich zu ihrer Liebe steht</em></p>
<p>Ein Coming-Out in der Provinz &#8211; in ihrem Debüt-Film, für den sie das Drehbuch schrieb und als Co-Regisseurin fungierte, erzählt Angelina Maccarone einfühlsam und dennoch witzig, wie schwer so etwas für alle Beteiligten sein kann.</p>
<p>Großstädtern mag das Bild, das sie von Katis westfälischer Heimat zeichnet, klischeehaft vorkommen, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Charaktere sind lebensnah und glaubwürdig, und was auf den ersten Blick wie Engstirnigkeit oder Intoleranz erscheint, entpuppt sich teilweise bei näherem Hinsehen als Sorge um einen geliebten Menschen oder als Reaktion auf die eigene Situation.</p>
<p>Als Katis Mutter (Gisela Keiner) ihrer Tochter rät, niemandem sonst von ihrer Homosexualität zu erzählen, tut sie dies weniger aus Sorge um ihren eigenen Ruf, sondern vor allem, um ihre Tochter zu schützen. Und Katis beste Freundin Sonja (Nina Weniger), die von ihrem Freund unter Druck gesetzt wird, sich nicht mehr mit Kati sehen zu lassen, ist hin- und hergerissen zwischen der Loyalität zu ihrer besten Freundin und den gesellschaftlichen Zwängen der Kleinstadt, von denen sie sich &#8211; anders als Katis Mutter &#8211; noch nicht freimachen kann.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3780" title="KommtMausiRaus_2" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/05/KommtMausiRaus_2.jpg" alt="KommtMausiRaus_2" width="449" height="311" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Kati und ihre beste Freundin Sonja</em></p>
<p>Ein witziger, charmanter, wunderbarer Film, dessen Themen auch nach 15 Jahren immer noch aktuell sind und der nicht nur deshalb unbedingt sehenswert ist. Oder, wie es der Verleih ausdrückt: &#8220;Einer der großen Klassiker des lesbischen Films steht wieder zur  Verfügung!&#8221;</p>
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		<title>Sind wir nicht alle ein bißchen schwul?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 19:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[MeL's Point]]></category>
		<category><![CDATA[Pride 2010]]></category>
		<category><![CDATA[IDAHO]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein "MeL's Point" (nicht nur) aus Anlass des Internationalen Tags gegen Homophobie, heute ausnahmsweise mal auf Deutsch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/International_Day_Against_Homophobia" target="_blank">IDAHO</a>, der International Day against Homophobia. Überall auf der Welt setzen Homosexuelle und ihre Angehörigen und Freunde heute ein Zeichen gegen Intoleranz und Homophobie, in Deutschland zum Beispiel durch einen Flashmob auf dem Hamburger Rathausmarkt und einen Kuss-Marathon vor der Botschaft von Uganda in Berlin.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3819" title="idaho_1a" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/05/idaho_1a.jpg" alt="idaho_1a" width="200" height="179" /></p>
<p>Ich habe mich deshalb entschieden, heute mein eigenes kleines Zeichen zu setzen und mich endlich meiner eigenen, tief verinnerlichten Homophobie zu stellen. Lange habe ich mich dagegen gewehrt und behauptet, es sei nicht so, aber es wird Zeit, den Tatsachen ins Auge zu sehen und es endlich zu akzeptieren:</p>
<p>Ich bin schwul.</p>
<p>Das wird Euch jetzt wahrscheinlich etwas überraschen. Mich hat es auch überrascht, schließlich dachte ich immer, ich sei lesbisch. Das bin ich auch, aber eben auch schwul.</p>
<p>Nicht, dass ich mich dafür entschieden hätte. Schwul zu sein ist schließlich keine Wahl, das sucht man sich nicht aus, das ist man einfach. Oder genauer gesagt: Mann ist das einfach. Bei Frauen ist das etwas komplizierter. Die entscheiden das natürlich auch nicht selbst. Für die wird das einfach entschieden, und zwar von den Medien.</p>
<p>Dort verwendet man das Wort „schwul“ mit schöner Regelmäßigkeit nicht nur für männerliebende Männer, sondern als Oberbegriff, der die frauenliebenden Frauen eben auch irgendwie erfasst. Und so gehe ich seit Jahren auf „Schwulenparaden“, setze mich für „Schwulenrechte“ und gegen „Schwulenhass“ ein und freue mich, irgendwann eine „Schwulenehe“ eingehen zu können. Und erst gestern fragte Welt Online, ob die <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article7650048/Sind-die-Schwulen-mit-der-Emanzipation-am-Ende.html">„Schwulen mit der Emanzipation am Ende“</a> seien, um dann im Text doch noch ein paarmal das Wort „lesbisch“ einzustreuen.</p>
<p>Nun möchte ich den entsprechenden Autorinnen und Autoren nicht unterstellen, sie seien der deutschen Sprache nicht mächtig und würden den Unterschied zwischen schwul und lesbisch nicht kennen. Wahrscheinlich unterliegen sie einfach ganz praktischen Zwängen. Immerhin ist das Wort „schwul“ so schön kurz und knackig und passt besser in die Schlagzeile. „Homosexuell“ ist ja irgendwie auch viel länger, außerdem klingt das so klinisch, und der Wortteil „sex“ geht bestimmt nicht durch den Spam-Filter der Redaktion. Oder so. Und die Frauen – na ja, die sollen sich mal nicht so anstellen, die sind natürlich mitgemeint.</p>
<p>Bei allem Verständnis – ein gewisses Störgefühl bleibt da schon. Schließlich würde doch auch niemand auf die Idee kommen, nur weil das Wort „deutschsprachig“ so lang ist einfach alle Länder im deutschen Sprachraum als „deutsch“ zu bezeichnen. Mal ganz davon abgesehen, dass das schon aus historischen Gründen nicht ganz unproblematisch wäre, hätten die Österreicher und Schweizer dagegen wohl erhebliche Einwände, und zu Recht.</p>
<p>In der englischen Sprache ist das einfacher.  Dort gibt es das Wort „gay“, was zwar hauptsächlich eine Bezeichnung für schwule Männer ist, von Frauen aber ebenso verwendet wird. Man denke da nur an die berühmteste Coming-Out-Szene in der amerikanischen Fernsehgeschichte, in der Ellen DeGeneres alias Ellen Morgan „I’m gay“ in ein Mikrofon haucht und so versehentlich dem gesamten Flughafen von Los Angeles ihre Orientierung verkündet.</p>
<p>Aber so ein schönes Wort, das übrigens auch mit „heiter“ oder „fröhlich“ übersetzt werden kann, haben wir in der deutschen Sprache leider nicht, und so sind wir eben alle schwul. Weil es so schön einfach ist.</p>
<p>Vielleicht wäre es aber viel einfacher, wenn wir uns ganz von dieser Art von Labels lösen könnten, denn schließlich beschreiben sie doch nur eins, nämlich wen wir lieben. Statt nun zu sagen, dass ich schwul, lesbisch, bi oder hetero bin, könnte ich es auch einfach so sagen:</p>
<p>Ich liebe Frauen. Und das ist auch gut so.</p>
<p>In diesem Sinne: Happy IDAHO!</p>
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		<item>
		<title>Serien-Tipp: &#8220;My Deaf Family&#8221;</title>
		<link>http://www.melsblog.de/2010/04/serien-tipp-my-deaf-family/</link>
		<comments>http://www.melsblog.de/2010/04/serien-tipp-my-deaf-family/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 18:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[ Nachdem Schauspielerin Marlee Matlin keinen Sender für ihre Reality-Show "My Deaf Family" finden konnte, veröffentlichte sie sie kurzerhand im Internet - zum Glück, denn so haben auch deutsche Zuschauer die Möglichkeit, einen interessanten Einblick in den Alltag einer "tauben Familie" zu erlangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Nachdem Schauspielerin Marlee Matlin keinen Sender für ihre Reality-Show &#8220;My Deaf Family&#8221; finden konnte, veröffentlichte sie sie kurzerhand im Internet &#8211; zum Glück, denn so haben auch deutsche Zuschauer die Möglichkeit, einen interessanten Einblick in den Alltag einer &#8220;tauben Familie&#8221; zu erlangen.</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3559" title="DeafFamily_Pilot_3" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/04/DeafFamily_Pilot_3.jpg" alt="DeafFamily_Pilot_3" width="450" height="242" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Produzentin Marlee Matlin (Vordergrund) und Familie Firl</em></p>
<p>Jared ist 15 und auf den ersten Blick ein ganz normaler Teenager, der mit seinen Freunden Basketball spielt und Pizza isst, sich mit seinen jüngeren Geschwistern streitet und versucht, sich gegen seine überfürsorgliche Mutter abzugrenzen.</p>
<p>Aber etwas gibt es doch, das Jared von seinen gleichaltrigen Freunden unterscheidet: Seine Eltern und zwei seiner Geschwister sind gehörlos, nur Jared und sein jüngster Bruder Elijah können hören.</p>
<p>Jared und seine &#8220;Deaf Family&#8221; sind die Hauptfiguren einer neuen Doku-Serie, deren Pilotfolge seit kurzem auf YouTube zu sehen ist. Produzentin der Serie ist die Schauspielerin <a href="http://www.marleematlinsite.com/" target="_blank">Marlee Matlin</a> (&#8221;Gottes vergessene Kinder&#8221;, &#8220;The L Word&#8221;), vierfache Mutter und selbst gehörlos. Ihr Ziel war es, im Rahmen einer Reality-Serie das alltägliche Leben von Gehörlosen zu zeigen und so mehr Verständnis bei ihren hörenden Mitbürgern zu wecken. Nachdem sich kein Fernsehsender fand, der die Serie ausstrahlen wollte, griff Matlin zur Selbsthilfe und stellte die Pilotfolge kurzerhand bei YouTube ein.</p>
<p>Fast möchte man den Senderchefs für ihre Ignoranz danken, denn anderenfalls wäre es Zuschauern außerhalb der USA wohl nicht möglich gewesen, die Serie zu sehen. Und das wäre schade, denn zumindest der Pilotfolge nach zu urteilen ist &#8220;My Deaf Family&#8221; wirklich sehenswert.</p>
<p style="text-align: left;">Die Familie Firl präsentiert sich sympathisch und liebevoll, jedoch ohne dass der unrealistische Eindruck einer durch und durch heilen Welt entsteht. Typische Geschwisterstreitigkeiten gibt es ebenso wie Konflikte zwischen Mutter Bridgetta und Sohn Jared, der sich von seiner Mutter bevormundet fühlt. Aber es gibt eben auch interessante Einblicke in den Alltag einer Familie, in der der Großteil der Familienmitglieder gehörlos ist und die deshalb untereinander fast ausschließlich in Gebärdensprache kommuniziert, und der Zuschauer erfährt, wie es für Jared war, als hörendes Kind mit gehörlosen Eltern aufzuwachsen.</p>
<p style="text-align: left;">Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann sich die Pilotfolge entweder auf dem <a href="http://www.youtube.com/mydeaffamily" target="_blank">offiziellen YouTube-Kanal</a> ansehen &#8211; oder klickt der Einfachheit halber jetzt gleich auf &#8220;Play&#8221;:</p>
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<p style="text-align: left;">
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		<title>Serien-Tipp: &#8220;My Deaf Family&#8221;</title>
		<link>http://www.melsblog.de/2010/04/serien-tipp-my-deaf-family/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 18:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[ Nachdem Schauspielerin Marlee Matlin keinen Sender für ihre Reality-Show "My Deaf Family" finden konnte, veröffentlichte sie sie kurzerhand im Internet - zum Glück, denn so haben auch deutsche Zuschauer die Möglichkeit, einen interessanten Einblick in den Alltag einer "tauben Familie" zu erlangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Nachdem Schauspielerin Marlee Matlin keinen Sender für ihre Reality-Show &#8220;My Deaf Family&#8221; finden konnte, veröffentlichte sie sie kurzerhand im Internet &#8211; zum Glück, denn so haben auch deutsche Zuschauer die Möglichkeit, einen interessanten Einblick in den Alltag einer &#8220;tauben Familie&#8221; zu erlangen.</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3559" title="DeafFamily_Pilot_3" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/04/DeafFamily_Pilot_3.jpg" alt="DeafFamily_Pilot_3" width="450" height="242" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Produzentin Marlee Matlin (Vordergrund) und Familie Firl</em></p>
<p>Jared ist 15 und auf den ersten Blick ein ganz normaler Teenager, der mit seinen Freunden Basketball spielt und Pizza isst, sich mit seinen jüngeren Geschwistern streitet und versucht, sich gegen seine überfürsorgliche Mutter abzugrenzen.</p>
<p>Aber etwas gibt es doch, das Jared von seinen gleichaltrigen Freunden unterscheidet: Seine Eltern und zwei seiner Geschwister sind gehörlos, nur Jared und sein jüngster Bruder Elijah können hören.</p>
<p>Jared und seine &#8220;Deaf Family&#8221; sind die Hauptfiguren einer neuen Doku-Serie, deren Pilotfolge seit kurzem auf YouTube zu sehen ist. Produzentin der Serie ist die Schauspielerin <a href="http://www.marleematlinsite.com/" target="_blank">Marlee Matlin</a> (&#8221;Gottes vergessene Kinder&#8221;, &#8220;The L Word&#8221;), vierfache Mutter und selbst gehörlos. Ihr Ziel war es, im Rahmen einer Reality-Serie das alltägliche Leben von Gehörlosen zu zeigen und so mehr Verständnis bei ihren hörenden Mitbürgern zu wecken. Nachdem sich kein Fernsehsender fand, der die Serie ausstrahlen wollte, griff Matlin zur Selbsthilfe und stellte die Pilotfolge kurzerhand bei YouTube ein.</p>
<p>Fast möchte man den Senderchefs für ihre Ignoranz danken, denn anderenfalls wäre es Zuschauern außerhalb der USA wohl nicht möglich gewesen, die Serie zu sehen. Und das wäre schade, denn zumindest der Pilotfolge nach zu urteilen ist &#8220;My Deaf Family&#8221; wirklich sehenswert.</p>
<p style="text-align: left;">Die Familie Firl präsentiert sich sympathisch und liebevoll, jedoch ohne dass der unrealistische Eindruck einer durch und durch heilen Welt entsteht. Typische Geschwisterstreitigkeiten gibt es ebenso wie Konflikte zwischen Mutter Bridgetta und Sohn Jared, der sich von seiner Mutter bevormundet fühlt. Aber es gibt eben auch interessante Einblicke in den Alltag einer Familie, in der der Großteil der Familienmitglieder gehörlos ist und die deshalb untereinander fast ausschließlich in Gebärdensprache kommuniziert, und der Zuschauer erfährt, wie es für Jared war, als hörendes Kind mit gehörlosen Eltern aufzuwachsen.</p>
<p style="text-align: left;">Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann sich die Pilotfolge entweder auf dem <a href="http://www.youtube.com/mydeaffamily" target="_blank">offiziellen YouTube-Kanal</a> ansehen &#8211; oder klickt der Einfachheit halber jetzt gleich auf &#8220;Play&#8221;:</p>
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		<item>
		<title>Rachel-Highlights: Maddow vs. Brown</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 20:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MeL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bezaubernde Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Rachel Maddow]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Männer nicht zuhören können wissen Frauen nicht erst, seit es ein Buch mit diesem Titel gibt. Dass das aber einmal ein Problem für Rachel Maddow werden könnte, damit hat wahrscheinlich nicht einmal sie gerechnet...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dass Männer nicht zuhören können wissen Frauen nicht erst, seit es ein Buch mit diesem Titel gibt. Dass das aber einmal ein Problem für Rachel Maddow werden könnte, damit hat wahrscheinlich nicht einmal sie gerechnet&#8230;</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3480" title="trms_brown_liar" src="http://www.melsblog.de/wp-content/uploads/2010/04/trms_brown_liar.jpg" alt="trms_brown_liar" width="400" height="227" /></p>
<p>Überraschend aber wahr: Rachel Maddow hat Probleme mit einem Mann.</p>
<p>Der Herr, der Rachel zur Zeit das Leben schwer macht, heißt Scott Brown, ist Republikaner und erst im Januar zum Senator von Massachussettes gewählt worden. Aber weil man mit dem nächsten Wahlkampf gar nicht früh genug anfangen kann, ist Senator Brown schon jetzt fleißig dabei, bei seinen Anhängern Spenden für seine Wiederwahl im November 2012 einzusammeln.</p>
<p>Das ist an sich nicht weiter verwerflich und wäre für Rachel wahrscheinlich gar nicht erwähnenswert, hätte sich der Senator nicht ausgerechnet sie als Gegenstand seiner Kampagne ausgesucht. Aus Gerüchten im Internet und der Tatsache, dass Rachel in Massachussettes lebt, hat Senator Brown messerscharf abgeleitet, dass Rachel die perfekte demokratische Gegenkandidatin  für ihn wäre, und dass deshalb die Spenden für seinen Wahlkampf nur so fließen dürften. Schließlich ist Rachel als offen liberale und offen lesbische Journalistin, die sich für das Recht auf Abtreibung und für gleiche Rechte für Minderheiten einsetzt, ein Albtraum für konservative Amerikaner.</p>
<p style="text-align: left;">Dumm nur, dass Rachel sich gar nicht zur Wahl stellen will. Und dass sie keine Lust hat, sich für die Zwecke eines Politikers einspannen zu lassen, schon gar nicht die eines Republikaners. Und dass sie das auch gesagt hat. Mehrfach.</p>
<p style="text-align: left;">Nur einer will davon noch nichts gehört haben: Scott Brown. Und so sagt sie es immer, und immer, und immer wieder, ob als Gast in ihrer eigenen Show, im Gespräch mit Comedian Hal Sparks (&#8221;Queer as Folk&#8221;) oder im Rahmen eines &#8220;Rachel Re&#8221;:  &#8220;Ich kandidiere nicht gegen Senator Brown&#8221;.</p>
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<p style="text-align: center;"><object id="msnbca1924" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="420" height="245" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0">
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<p style="text-align: center;"><object id="msnbc54dc7a" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="420" height="245" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0">
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<p style="text-align: left;">Zum Glück gab es in den letzten Wochen aber wie immer auch deutlich Unterhaltsameres in der &#8220;Rachel Maddow Show&#8221;. Dieses Video zum Beispiel erklärt, was ein niesender Panda mit dem MSNBC-Moderator Chris Matthews gemeinsam hat:</p>
<p style="text-align: center;"><object id="msnbc8477db" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="420" height="245" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0">
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<p style="text-align: left;"><em>&#8220;The Rachel Maddow Show&#8221; läuft in der Woche abends auf dem amerikanischen Nachrichtensender MSNBC. Videos zur Show gibt es auf der <a href="http://rachel.msnbc.com" target="_blank">aktuellen Webseite</a>, die jeweils aktuelle Folge kann als Podcast heruntergeladen werden.</em></p>
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