Augenschmaus zum Wochenende: k.d. lang

In den 1990er Jahren brachte die Kanadierin mit ihrer aufregenden Stimme und ihrer androgynen Schönheit reihenweise Frauenherzen zum Schmelzen. Spätestens seit ihrem Auftritt bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver ist ihr Name wieder in aller Munde: k.d. lang.

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k.d. lang Ende der 1990er Jahren

In den 1980er Jahren, zu Beginn ihrer Karriere, fiel k.d. lang vor allem mit schrillen Kostümen und ausgefallenen Bühnenauftritten auf, so wie bei der Abschlussfeier der olympischen Spiele in Calgary 1988:

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(Ein Klick auf das Bild führt zum Video bei YouTube)

Doch auch damals beeindruckte sie schon mit ihrem grandiosen Gesangstalent und ihrer kräftigen, dunklen Stimme. Zu Beginn der 1990er Jahre wechselte sie von der Country-Musik ins Pop-Genre, und outete sich als lesbisch. Ihr 1992 erschienenes Album “Ingénue” machte sie einem breiteren Publikum bekannt, und mit ihrem Song “Constant Craving” schaffte sie es sogar in die deutschen Charts.

Aber es waren nicht nur ihre gefühlvollen Lieder, die Frauen – und insbesondere Lesben – weltweit beeindruckten, sondern auch ihr androgyner Sex-Appeal, der weder etwas typisch Weibliches noch etwas übertrieben Männliches hatte. Zusammen mit Top-Model Cindy Crawford erschien sie 1993 in sexy Pose auf dem Cover der Zeitschrift Vanity Fair, und Madonna soll einmal über sie gesagt haben: “Elvis is back – and she is beautiful”.

So manche Zuschauerin, die k.d. lang erst in den letzten Jahren oder sogar erst durch ihren Auftritt bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Vancouver am Freitag kennengelernt hat, wird diesen Hype kaum nachvollziehen können, denn – wie Bloggerin Dorothy Snarker so treffend getwittert hat – besteht zwar noch immer Ähnlichkeit mit dem “King”, allerdings eher mit dem der späteren Jahre.

Grund genug, mal wieder die etwas älteren Bilder hervorzukramen und ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen:

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VH-1 Unplugged, 1993

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Mit Cindy Crawford auf dem Cover von “Vanity Fair” und beim Foto-Shooting

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Promo-Bild aus den 1990ern

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Ein Kuss sagt manchmal mehr als 1000 Worte – k.d. lang 1997 mit Ellen DeGeneres bei einer Veranstaltung des L.A. Gay & Lesbian Centers. Der Kuss war zwar nur ein freundschaftlicher, aber dennoch brisant, denn offiziell war Ellen da noch gar nicht geoutet…

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Promo-Bild zum Erscheinen ihres Albums “Invincible Summer” im Jahr 2000

In der vorigen Woche ist k.d. langs aktuelles Album “Recollection” erschienen, eine Sammlung ihrer größten Hits, die teilweise überarbeitet wurden. Mit dabei sind mehrere Versionen von “Hallelujah” sowie “Crying”, k.d. langs Duett mit Roy Orbison.

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